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Aus: Ausgabe vom 02.07.2018, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Rotfuchs

Schwerpunkt der monatlichen »Tribüne für Kommunisten und Sozialisten in Deutschland« ist erneut die steigende Kriegsgefahr. Zu den Autoren des Hefts zählen Wolfgang Gehrcke, der kürzlich verstorbene Historiker Horst Schneider, Arnold Schölzel und Ulrich Sommerfeld. Außerdem: mehrere Stellungnahmen zur linken »Sammlungsbewegung«, eine Erinnerung an den russischen marxistischen Theoretiker Georgi Plechanow von Herbert Meißner, ein Artikel von Hans Heinz Holz aus dem Jahr 1978 zum damaligen 120. Geburtstag von Herbert Marcuse sowie ein Beitrag von Marianne Walz zum 125. Geburtstag des Malers George Grosz am 26. Juli. Der Schriftsteller Theodor Weißenborn schreibt über den »Schriftsteller als Sprecher der Sprachlosen«. (jW)

Rotfuchs, Jg. 21/Nr. 246 (Juli 2018), 40 Seiten, kostenlos (Spende erbeten), Bezug: Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, Tel.: 0 30/53 02 76 64, E-Mail: vertrieb@rotfuchs.net

Arbeiterstimme

Die 200. Ausgabe der Zeitschrift sieht die »Volksparteien« in der Krise. Das werde zwar vielfach festgestellt, jedoch gebe es einen »schon pathologischen Widerwillen« dagegen, einen Zusammenhang mit dem in der Gesellschaft angesammelten »sozialen Sprengstoff« herzustellen. Ein Bericht aus Großbritannien konstatiert, dass die Labour-Linke um Jeremy Corbyn ihre Positionen in den Führungsgremien der Partei festigen konnte. Dennoch sei die Parteirechte fest verwurzelt; seit einigen Monaten versuche sie systematisch, die Partei als Sammelbecken von »Antisemiten, Frauenhassern und Mackern« darzustellen. Frankreich sei auf dem Weg zu einer »umfassenden neoliberalen Umwälzung«, heißt es in einer ausführlichen Bilanz des ersten Amtsjahres von Präsident Emmanuel Macron. (jW)

Arbeiterstimme. Zeitschrift für marxistische Theorie und Praxis, Jg. 47/Nr. 200 (Sommer 2018), 32 Seiten, drei Euro, Bezug: Thomas Gradl, Postfach 91 03 07, 90261 Nürnberg, E-Mail: ­redaktion@arbeiterstimme.org

Analyse und Kritik

Über die türkische Ansiedlungspolitik nach der Vertreibung der kurdischen Bevölkerung aus Afrin schreibt in der jüngsten Ausgabe der AK Thomas Schmidinger. Eine Einschätzung der neuen italienischen Regierung liefert Jens Renner. Matteo Salvinis »Lega« gebe den Ton an, die »Fünf-Sterne-Bewegung« trotte hinterher. Ralf Ruckus kritisiert, dass linke Gruppen die gewerkschaftliche Kampagnenpolitik (»Sozialarbeit mit ›Betroffenen‹«) mitmachen, etwa im Falle von Amazon. (jW)

AK, Jg. 48/Nr. 639, 40 Seiten, 4,80 Euro, Bezug: AK, Rombergstr. 10, 20225 Hamburg, E-Mail: vertrieb@akweb.de

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