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EU erlässt Sanktionen gegen Militärs in Myanmar

Luxemburg. Die EU hat Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen ranghohe Militärs aus Myanmar verhängt. Die sieben betroffenen Beamten aus Armee, Polizei und Grenzschutz seien maßgeblich an der Vertreibung Hunderttausender muslimischer Rohingya beteiligt gewesen, erklärten die EU-Außenminister am Montag in Luxemburg. Die Regierung von Myanmar (ehemals: Birma), an der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi beteiligt ist, sei aufgefordert, im gesamten Land für Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit zu sorgen. Die EU wirft den Militärs in dem südostasiatischen Land unter anderem Vergewaltigungen, Hinrichtungen und das Niederbrennen von Dörfern vor. Die Vereinten Nationen bezeichnen das Vorgehen als »ethnische Säuberung«. Seit 2017 sind rund 700.000 Muslime aus dem mehrheitlich buddhistischen Land ins Nachbarland Bangladesch geflohen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2018, Seite 1, Ausland

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