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Schäden durch Wirtschaftskriminalität

Wiesbaden. Anlagebetrug, Abzocke im Internet, Abrechnungsschwindel im Gesundheitswesen: Wirtschaftskriminalität in Deutschland hat 2017 sprunghaft angezogen. 74.070 Fälle wurden nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasst und damit 28,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dies sei der höchste Stand der vergangenen fünf Jahre, teilte die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mit. Auch der entstandene Schaden lag mit 3,74 Milliarden Euro um gut ein Viertel über dem Vorjahreswert (2,97 Milliarden). »Das Internet schafft neue und vielfältige Tatgelegenheiten«, erklärten die Ermittler. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.06.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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