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14.05.2018
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Friedensfahrt lebt
Terezin. Hierzulande wurde das 70. Jubiläum der Friedensfahrt am 10. Mai mit einem Sportfest in Sachsen-Anhalt begangen. Zu verdanken war das dem Radsportmuseum »Course de la Paix« in Kleinmühlingen (jW-Vorbericht am 3. Mai). Der Bund Deutscher Radfahrer war nicht beteiligt. Erfreulich anders liegen die Dinge bei unseren tschechischen Nachbarn. Am 4. Mai wurde in Terezin bei Prag, wo sich einst die tschechoslowakischen Fahrer auf die Friedensfahrten vorbereiteten, ein Museum eröffnet, in dem unter anderem die Originalrennräder der besten Teilnehmer der CSSR zu sehen sind. Neben den tschechischen Friedensfahrtsiegern Jan Smolik und Jan Svorada wohnte auch Gustaf-Adolf »Täve« Schur (Foto) der Eröffnung bei.
Am Tag danach startete Täve als Schirmherr die Schlussetappe der vom tschechischen Radsportverband unter internationaler Beteiligung bereits zum 47. Mal ausgetragenen Friedensfahrt der Junioren . Am 7. und 8. Mai schließlich weilten Täve, Smolik, Svorada und andere Helden bei einer Festveranstaltung in Brno zum Start der Fahrt vor 70 Jahren. All das wurde nicht zuletzt durch den tschechischen Verband ermöglicht, dessen Funktionär Svatopluk Henke gegenüber Radio Prag ein Wiederaufleben der traditionsreichen Rundfahrt für das kommende Jahr in Aussicht stellte: »Geplant sind mehrere Etappen in Tschechien sowie eine in Deutschland. Der Auftakt könnte ein Prolog oder eine Etappe in Dresden sein.« (jW)
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