Zum Inhalt der Seite
Fußball

Deal geplatzt

Chongqing. Der Wechsel der Barça-Legende Andrés Iniesta zum chinesischen Klub Chongqing Lifan hat sich offenbar zerschlagen. Der Super-League-Klub soll dem Spieler ein Nettogehalt von 81 Millionen Euro für drei Jahre angeboten haben und dazu den Kauf von sechs Millionen Flaschen aus Iniestas Weinkellerei. Nun erklärte die Vereinsführung in einem Statement, an »rationalen Investitionen festhalten« und »nicht die Entwicklung des chinesischen Fußballs gefährden« zu wollen, sondern die Ausgabenregelung des chinesischen Verbandes zu beachten. Wie der Sender Catalunya Radio vermeldete, steht Iniesta nun in Verhandlungen mit Vissel Kobe. Der Besitzer des japanischen Erstligisten, Hiroshi Mikitani, ist Eigentümer von Barça-Trikotsponsor Rakuten. Im April hatte Iniesta für den Sommer seinen Abschied von Barça nach 22 Jahren angekündigt. (sid/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2018, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!