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Nicaragua setzt Kommission ein

Managua. Das Parlament in Nicaragua hat eine Wahrheitskommission eingesetzt, um das Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten, in dem Zusammenhang kamen mindestens 45 Menschen ums Leben, zu untersuchen. Die fünf Abgeordneten, von denen die meisten der Regierungspartei angehören, sollen außerhalb der Asamblea Nacional tagen, wie deren Präsident Gustavo Porras am Sonntag (Ortszeit) ankündigte. In drei Monaten solle ein Bericht vorliegen. Die Proteste hatten sich am 18. April gegen die Pläne der Regierung von Präsident Daniel Ortega für eine »Reform« des Rentensystems entzündet. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2018, Seite 6, Ausland

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