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Tote nach Luftangriff auf Präsidentenpalast in Sanaa

Riad. Bei Luftangriffen auf den von den Ansarollah genutzten Präsidentenpalast in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Montag mindestens sechs Menschen getötet worden. 30 weitere Menschen wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt. Die Rebellen machten über ihren Fernsehsender Al-Masirah die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition für die Attacken verantwortlich. Wenige Stunden zuvor hatte die saudiarabische Luftabwehr zwei Raketen aus dem Jemen abgefangen. Ein saudiarabischer Militärsprecher beschuldigte die Ansarollah und wertete den Raketenangriff als »neuen Beweis«, dass der Iran die Rebellen im Jemen mit Waffen beliefere. Teheran bestreitet dies. Seit Beginn des Konflikts 2014 wurden fast 10.000 Menschen getötet, die Lage der Bevölkerung mit Millionen Hungernden und Kranken ist verheerend. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2018, Seite 1, Ausland

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