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EU: Euro-Zone weiter im Aufschwung

Brüssel/Berlin. Die EU-Kommission prognostiziert für die Euro-Zone einen anhaltenden Aufschwung bei sinkender Neuverschuldung. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde in diesem Jahr um 2,3 Prozent und 2019 um 2,0 Prozent wachsen, bekräftigte die Behörde am Donnerstag ihre Prognosen vom Februar. 2017 soll die Wirtschaftsleistung nach bisher vorliegenden Daten um 2,4 Prozent zugelegt haben – das größte Plus seit Jahren.

Als Garanten für die boomende Wirtschaft nannte EU-Kommissar Pierre Moscovici steigenden Konsum sowie eine starke Export- und Investitionstätigkeit. Die Kommission warnte zugleich vor wachsenden Gefahren. »Das größte Risiko für diese rosigen Aussichten ist der Protektionismus«, sagte Moscovici mit Blick auf den Zollstreit mit den USA, der in einen Handelskrieg münden könnte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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