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Belgischer Reaktor heruntergefahren

Brüssel. Der belgische Atomreaktor Doel 1 ist wegen eines Lecks im Notkühlwasserkreislauf heruntergefahren worden. Nach Angaben des Betreibers »Engie Electrabel« vom Montag hatte die undichte Stelle keine Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Umwelt oder die Bevölkerung. Die belgische Atomaufsichtsbehörde sprach von einem minimalen Leck, das »an sich keine Sicherheitsprobleme darstelle«. Nach Angaben des Betreibers wird die Anlage mindestens bis zum 1. Oktober abgeschaltet bleiben. Dies habe aber nichts mit dem aktuellen Vorfall zu tun, sondern mit turnusmäßigen Wartungsarbeiten. Der vor mehr als 40 Jahren in Betrieb genommene Reaktor soll trotz zahlreicher Pannen noch bis 2025 weiterlaufen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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