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Lettland schränkt krumme Geschäfte ein

Riga. Nach einem Beschluss des Parlaments in Riga ist lettischen Banken künftig die Zusammenarbeit mit Gesellschaften untersagt, die keine echte Wirtschaftstätigkeit ausüben und in ihrem Sitzland nicht zur Finanzberichterstattung verpflichtet sind. Lettland war in der Vergangenheit wiederholt in Geldwäscheskandale verwickelt. Besonders die USA hatten mehrfach auf eine strengere Überwachung des Bankensystems gedrungen. Zuletzt geriet im Februar die damals drittgrößte Bank ABLV ins Visier von US-Finanzbehörden und der Europäischen Zentralbank (EZB) und musste schließen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.04.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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