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Exsparkassenpräsident akzeptiert Steuerstrafe

München. Der zurückgetretene Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon kommt nun doch um einen öffentlichen Prozess zu seiner Steueraffäre herum. Der ehemalige CSU-Politiker wolle einen – in der Summe leicht reduzierten – Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung über 140 Tagessätze akzeptieren, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Dienstag. Die Steueraffäre, die kurz vor seiner geplanten Wiederwahl als Präsident des Sparkassenverbandes DSGV öffentlich wurde, hatte den früheren bayerischen Finanzminister das Amt gekostet. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2018, Seite 9, Kapital & Arbeit

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