Aus: Ausgabe vom 16.04.2018, Seite 6 / Ausland

Wien: FPÖ droht Journalisten

Wien. Die rassistische FPÖ hat ihre Attacken auf den Österreichischen Rundfunk (ORF) verschärft und Einschnitte bei den Auslandsbüros angedroht. Der FPÖ-Politiker Norbert Steger, der Mitglied im ORF-Stiftungsrat ist, sagte den Salzburger Nachrichten, ein Drittel der Stellen für Auslandskorrespondenten würde gestrichen, »wenn diese sich nicht korrekt verhalten«. Als Beispiel nannte er den ORF-Korrespondenten in Ungarn. Dessen Berichterstattung zu den Wahlen sei zu »einseitig« gewesen. Der ORF-Redakteursratsvorsitzende Dieter Bornemann sagte dazu am Samstag über den Kurznachrichtendienst Twitter: »Die FPÖ will statt Pressefreiheit lieber ihre Parteipropaganda.« (dpa/jW)

Mehr aus: Ausland
  • In Peru ist am Wochenende der 8. Amerikagipfel zu Ende gegangen. Progressive Regierungen sollten isoliert werden
    Volker Hermsdorf
  • Winnie Madikizela-Mandela (1936–2018) kämpfte bis zu ihrem Tod für eine bessere Welt. Für die Armen und Ausgebeuteten war sie deswegen eine Heldin
    Mumia Abu-Jamal
  • Zehntausende demonstrierten in Pamplona für Jugendliche, die wegen eines Streits mit zwei Beamten der Guardia Civil angeklagt sind
    Mela Theurer, Barcelona
  • Venezuela erinnert an Jahrestag des Putschversuchs von 2002. EU zur Wahlbeobachtung eingeladen
    Modaira Rubio, Caracas