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Parlamentsbeschluss

Neuseeland hebt homophobe Urteile auf

Wellington. Das neuseeländische Parlament hat eine Amnestie für alle wegen Homosexualität verurteilten Männer verabschiedet. Die am Dienstag einstimmig angenommene Vorlage erlaubt es den Betroffenen, ihre wegen einvernehmlicher gleichgeschlechtlicher Handlungen gefällten Urteile annullieren zu lassen. Für verstorbene Verurteilte können Hinterbliebene einen Antrag auf postume Aufhebung der Urteile stellen.

Gleichgeschlechtlicher Sex war in Neuseeland noch bis 1986 strafbar. Justizminister Andrew Little entschuldigte sich anlässlich des Parlamentsvotums für die »Vorurteile, Stigmatisierungen und andere negative Auswirkungen«, welche die Betroffenen erlitten hätten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.04.2018, Seite 7, Ausland

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