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23.02.2018
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Mehr junge Menschen psychisch erkrankt
Berlin. Depressionen, Angststörungen oder Panikattacken bei jungen Menschen nehmen zu. Allein von 2005 bis 2016 ist der Anteil der 18- bis 25jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen. Das geht aus dem Arztreport der gesetzlichen Krankenkasse Barmer 2018 hervor, der am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Demnach ist selbst bei Studenten, die bislang als weitgehend »gesunde« Gruppe eingestuft worden seien, inzwischen mehr als jeder sechste betroffen. Alles deute auf eine Zunahme hin, erklärte Barmer-Chef Christoph Straub. Zeit- und Leistungsdruck würden kontinuierlich steigen. Hinzu kämen finanzielle Sorgen und Zukunftsängste. (dpa/jW)
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