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Straßenradsport

Urin-Attacke

Mijas. Radprofi Chris Froome wird ungeachtet seiner ungeklärten Dopingaffäre am Mittwoch bei der Andalusien-Rundfahrt erstmals in dieser Saison an der Startlinie stehen. Am Dienstag twitterte der Brite vom Team Sky ein Abschiedsfoto und kommentierte: »Ich kann’s kaum erwarten, die Saison zu beginnen!« Bei der WM im September wurde Froome über eine positive Probe informiert. Ihm wurde eine unerlaubte Konzentration des Asthmamittels Salbutamol nachgewiesen. Er versprach, eine schlüssige Erklärung vorzulegen. Die lässt auf sich warten. Der neue Präsident des Weltverbands UCI, David Lappartient, erklärte kürzlich: »Sky sollte Froome sperren«. Als Realist rechnet der Franzose mit einer »juristischen Schlacht, die mindestens ein Jahr andauern könnte«. Interessant wird, wie das Publikum dem viermaligen Tour-de-France-Sieger begegnet. Während der Frankreich-Rundfahrt 2015 war Froome Ziel einer Urin-Attacke. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.02.2018, Seite 16, Sport

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