Aus: Ausgabe vom 13.02.2018, Seite 14 / Feuilleton

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht

S 14.jpg
Schwimmende Apartments, gebaut aus alten Schiffscontainern. Ein Prototyp, der von der Uni Kopenhagen als Wohnheim genutzt wird: »Re: Umzug ins Mikrohaus«

Re: Umzug ins Mikrohaus

Antworten auf Europas Wohnungskrise

2030 werden zwei Drittel der Erdbewohner Städter sein, schätzen Experten. Die Grundstückspreise steigen, Trinkwasser und saubere Luft werden knapp. Es droht eine Ghettobildung, weil nur noch diejenigen in der Stadt wohnen können, die es sich leisten können. In Zürich zeigt das soziale Wohnprojekt Kalkbreite, dass man bezahlbare Wohnungen mitten in der Stadt bauen kann – mit weniger Luxus und weniger Wohnfläche. Bildet Kooperativen!

Arte, 19.40

8mm DDR (1/2)

Zusammengestellt von André Meier

Die hier vorgestellten Kurzfilme bieten einen Einblick in das Leben in der DDR: Hochzeiten mit Familie und Freunden, Schrebergärten als Rückzugsorte, Wassersport mit selbstgebauten Surfbrettern, Reparaturen Marke Eigenbau … Ein Bäckermeister aus Döllnitz filmt das Dorfleben nach dem Krieg, ein Freiberger Filmamateur hält den Ferienlageralltag im Sommer 1955 fest. Aber auch die politischen Entwicklungen spiegeln sich wider: Maikundgebung, Kampfgruppen- und Pionierlager, GST-Übungen (Gesellschaft für Sport und Technik) und Schulhofappelle. (Zweiter Teil: 20.2., 21 Uhr)

RBB, 21.00

Die FIFA-Familie

Eine skandalöse Liebesgeschichte

Katar: Ein winziger Wüstenstaat ohne Fußballtradition, ohne Fußballiga, ohne Stadien – aber mit viel Geld. Ungläubigkeit erfüllte den Raum, als die FIFA verkündete, die Weltmeisterschaft 2022 dort auszurichten. Zwischen Investigation und Liebestragödie zeigt der Film, wie Katar Gastgeber der Fußball-WM wurde und die FIFA in den Abgrund stürzte.

Arte, 21.45

Francos Erbe – Spaniens ­geraubte Kinder

Nach der Entbindung teilte man der 14jährigen Clara Alfonsa mit, ihr Sohn sei bei der Geburt gestorben. Doch in Wahrheit hatte sie eine Tochter geboren, die sofort adoptiert wurde – von einer Mitarbeiterin der katholischen Einrichtung, von der sie vor der Geburt betreut worden war. Geschätzt 300.000 Menschen widerfuhr von den 1940er bis in die 1990er Jahre hinein dieses Schicksal. Aufgedeckt wurde das erst 2011, der Skandal um die »Niños robados« erschütterte Spanien.

Arte, 22.55


Lesetip abgeben

Artikel empfehlen:

Mehr aus: Feuilleton