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Zähe Schlussrunde der »Groko«-Verhandlungen

Berlin. Besonders der Streit um die Unterschiede zwischen Kassen- und Privatpatienten sowie um befristete Arbeitsverträge hat die Schlussphase der Koalitionsverhandlungen von Union und SPD erschwert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte zum Auftakt am Dienstag »schmerzhafte Kompromisse« aller Beteiligten. Spätestens in der Nacht zu Mittwoch sollte klar sein, ob CDU, CSU und SPD sich auf eine erneute große Koalition verständigen können. »Die Nacht wird lang«, sagte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer bei seiner Ankunft am Konrad-Adenauer-Haus der CDU. »Ich glaube, dass wir heute den Tag der Entscheidung darüber haben werden, ob die drei Parteien CDU, CSU und SPD einen gemeinsamen Koalitionsvertrag abschließen«, sagte SPD-Chef Martin Schulz. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.02.2018, Seite 2, Inland

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