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Österreich: Proteste in Sozialwirtschaft

Wien. In den Tarifverhandlungen für die rund 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich Österreichs wurde am vergangenen Freitag kein Ergebnis erzielt. »Das Angebot der Arbeitgeber von 2,25 Prozent war völlig inakzeptabel und bedeutet eine Geringschätzung der Leistungen der Beschäftigten«, sagte der Verhandlungsleiter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Reinhard Bödenauer, am Freitag. Man bereite sich nun auch auf Streiks vor. In dieser Woche sollen allerdings zunächst Betriebsversammlungen in ganz Österreich einberufen werden. Neben Lohnerhöhungen wollen die GPA-djp und die Gewerkschaft Vida auch eine Verkürzung der Arbeitszeit hin zur 35-Stunden-Woche erreichen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2018, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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