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Mehr Lücken

Die Zahl der entdeckten Schwachstellen in Software hat nach einer Analyse im vergangenen Jahr einen Rekordwert erreicht. 2017 seien mehr als 11.000 Meldungen zu Softwareschwachstellen erfasst oder aktualisiert worden, teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) am Freitag anlässlich des Europäischen Datenschutztags an diesem Sonntag mit. Dies ist ein gutes Drittel mehr als im Vorjahr. »Die aktuellen Rekordwerte der registrierten Sicherheitslücken sind alarmierend, da immer größere Bereiche des wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Lebens von komplexen Softwarelösungen abhängen«, erklärte HPI-Direktor Christoph Meinel. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2018, Seite 11, Feuilleton

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