Aus: Ausgabe vom 23.01.2018, Seite 16 / Sport

Perle HSV

Von Dusan Deak

Der unbeliebteste Beruf der Republik ist der des HSV-Trainers. Knapp dahinter rangieren Politiker, Journalisten und Harz IV-Bezieher. Dann kommt schon Didi Beiersdorfer, die Mutter allen Übels. Gleichzeitig ist der Job als HSV-Coach auch einer der gefährlichsten. Viele der grob geschätzt 40 bis 50 Trainer, die in den letzten zwei bis drei Jahren beim HSV anheuerten, sind heute spurlos verschwunden. Andere nahmen falsche Identitäten an und suchten Zuflucht bei buddhistischen Mönchen auf Khao Lak in Thailand. Das größte Problem der Liga ist nicht die Dominanz der Bayern, sondern die Hamburger Unabsteigbarkeit. Es ist zu befürchten, dass der HSV auch in der laufenden Saison den geplanten Abstieg verpasst – zum fünften Mal in Folge! Deshalb mussten die Verantwortlichen handeln und griffen zu Bernd Holleraxt. Ob dieser den HSV erfolgreich in die Zweite Liga führen wird, ist allerdings zu bezweifeln.

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Sport