-
08.01.2018
- → Ausland
Proteste in Honduras gehen weiter
San Pedro Sula. In Honduras sind am Sonnabend erneut Zehntausende Menschen gegen die manipulierte Wiederwahl des konservativen Präsidenten Juan Orlando Hernández auf die Straße gegangen. Anhänger der linksgerichteten Oppositionsallianz gegen die Diktatur zogen durch die Straßen der zweitgrößten Stadt San Pedro Sula und forderten, dass ihr Kandidat Salvador Nasralla zum Sieger der Wahl vom 26. November erklärt werden müsse. Sie riefen zudem zu einem landesweiten Streik sowie zum Boykott von Hernández' Vereidigung auf. Einen Antrag der Opposition, das Ergebnis der Abstimmung zu annullieren, hatte das Oberste Wahlgericht (TSE) am Freitag abgelehnt. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!