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DGB-Chef fordert Kompromissbereitschaft

Berlin. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, hat im Tarifkonflikt für die 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie die Unternehmerseite zur Aufgabe ihrer Blockadehaltung aufgefordert. »Kein Unternehmen geht vor die Hunde, nur weil es einen Teillohnausgleich für Beschäftigte zahlt, die vorübergehend ihre Arbeitszeit etwas reduzieren«, sagte Hoffmann am Dienstag dem »Redaktionsnetzwerk Deutschland«. Neben sechs Prozent mehr Gehalt fordert die IG Metall das Recht auf eine vorübergehende Senkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden. Dabei sollen bestimmte Gruppen – etwa Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder und Angehörige von Pflegebedürftigen – einen Teillohnausgleich erhalten. Beschäftigte wünschten sich laut DGB-Chef Hoffmann mehr Flexibilität, was Dauer und Lage der Arbeitszeiten angehe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.01.2018, Seite 1, Inland

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