-
16.12.2017
- → Ausland
Gewalt bei Protesten in Honduras
Tegucigalpa. Bei Protesten wegen der Vermutung des Wahlbetrugs haben sich in Honduras Demonstranten und Sicherheitskräfte heftige Auseinandersetzungen geliefert. Soldaten feuerten am Freitag in der Hauptstadt Tegucigalpa Tränengas auf die Regierungsgegner. Die Demonstranten schleuderten Steine auf die Soldaten und steckten ein Auto der Streitkräfte in Brand. Die Opposition hatte für Freitag zu einem Generalstreik aufgerufen. Protestierende errichteten Straßensperren und verbrannten Autoreifen. »Die Honduraner haben das Recht, zu demonstrieren«, sagte Expräsident Manuel Zelaya, der die Regierungsgegner unterstützt. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!