Aus: Ausgabe vom 08.12.2017, Seite 15 / Feminismus

Me-Too-Bewegung ausgezeichnet

New York. Das US-Magazin Time hat mit dem Titel »Person des Jahres« die Frauen und Männer geehrt, die mit der Me-Too-Bewegung das Schweigen über sexuelle Belästigung gebrochen haben. Das teilte Chefredakteur Edward Felsenthal am Mittwoch mit. Auf die Titelseite der aktuellen Ausgabe setzte die Zeitschrift Frauen wie Schauspielerin Ashley Judd und Sängerin Taylor Swift. Judd hatte gemeinsam mit anderen Frauen die jahrzehntelangen Übergriffe des mächtigen Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein auf Frauen öffentlich gemacht, Swift erfolgreich einen übergriffigen Radiomoderator verklagt. Die Enthüllungen waren Anstoß für Frauen weltweit, im Internet unter dem Hashtag »#Metoo« ihre Erfahrungen mit sexuellen Angriffen und Belästigungen publik zu machen. (dpa/jW)

Der richtige Begleiter für den Sommer im Marx-Jahr!

Unser Aktionsabo der gedruckten Ausgabe (62 Euro statt 115,20 Euro): Sechs Tage in der Woche, mit vielen Hintergründen und Analysen, mit thematischen Beilagen und am Wochenende acht Seiten extra. Das Abo endet nach drei Monaten automatisch. Als Zugabe gibt es das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben.

Mehr aus: Feminismus
  • Polen: Geplantes Totalverbot von Abtreibungen ist nur der Anfang. Regierung erschwert Frauen systematisch den Zugang zu Pille und Co.
    Reinhard Lauterbach
  • Konservative lehnen von Parteien und Feministinnen geforderte Streichung des Paragraphen 219a ab
    Jana Frielinghaus