Zum Inhalt der Seite

Sorge um Stellen bei Air-Berlin-Tochter

Wien. Die österreichische Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) warnt vor einer Stellenvernichtung bei der Air-Berlin-Tochter Niki. Derzeit werde über eine Übernahme von Niki durch die Lufthansa verhandelt, so die Gewerkschaft am vergangenen Donnerstag. Doch eine von der EU-Kommission geplante vertiefte Prüfung des Kaufs könne bis zu 90 Werktage dauern. Damit drohe »die Gefahr, dass die Lufthansa die aktuelle Zwischenfinanzierung von Niki einstellen« werde. Insgesamt seien so 1.067 Arbeitsplätze bei der Niki Luftfahrt GmbH bedroht. »Die inzwischen leidgeplagten Beschäftigten brauchen eine verlässliche Zukunftsperspektive«, so der stellvertretende Geschäftsführer der GPA-djp, Karl Dürtscher. Eine zwangsweise Zerschlagung von Unternehmen sei »absolut inakzeptabel«. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!