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Bund mischt sich bei Ledvance ein

Berlin/Augsburg. Das Bundeswirtschaftsministerium schaltet sich in die Verhandlungen über die Sanierung des Leuchtmittelherstellers Ledvance ein. Staatssekretär Matthias Machnig (SPD) sagte nach einem Gespräch mit Betriebsräten und Vertretern der IG Metall: »Wir sind uns einig, dass nach tragfähigen Lösungen für die Beschäftigten und die Standorte gesucht werden muss.« Das Unternehmen sei in der Pflicht. »Ich werde die Geschäftsführung von Ledvance zu einem Gespräch nach Berlin einladen.«

Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte, will Machnig auch mit den chinesischen Investoren Kontakt aufnehmen. Dabei sollten Handlungsmöglichkeiten für einen Weiterbetrieb der deutschen Produktionsstätten des Unternehmens erörtert werden. Ledvance (ein Ableger der Firma Osram, die einst von Siemens mit gegründet worden war) hatte angekündigt, mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in Deutschland streichen zu wollen. Insgesamt geht es um 1.300 Stellen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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