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Siemens-Medizinsparte wird deutsche AG

München. Die Siemens AG verwandelt sich ständig. Parallel zum Kahlschlag in der Kraftwerkssparte will das Unternehmen jetzt seinen Bereich Medizintechnik in Deutschland an die Börse bringen und nicht in den USA. Betriebsrat und IG Metall reagierten erleichtert. Der Aufsichtsrat hatte am Mittwoch beschlossen, den Börsengang für die erste Jahreshälfte 2018 vorzubereiten. Dafür werde die Siemens Healthineers AG gegründet.

Der Konzern sieht in dem Geschäft mit Computertomographen und anderer Medizintechnik wenig Synergien mit dem Kerngeschäft, allerdings beim Verkauf hohe Sonderprofite. Mit dem Börsengang bekomme die Sparte unternehmerische Flexibilität und Zugang zum Kapitalmarkt, um profitabel zu wachsen, sagte Vorstand Michael Sen. Nach seinen bisherigen Aussagen werde Siemens »mittelfristig die Führung behalten«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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