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Doping

Russischer Tanz

Moskau. Die antirussische Kampagne geht weiter. Am Freitag werden in Russland die Gruppen für die Fußball-WM im nächsten Jahr ausgelost, also muss wieder an der Antidopingschraube gedreht werden. Während des Confed Cups im Sommer waren bereits erste Anschuldigungen rund um die russische WM-Mannschaft von 2014 geäußert worden. Am Sonntag meldete die englische Zeitung Daily Mail, der sogenannte Whistleblower und frühere Moskauer Laborleiter Grigori Rodtschenkow könnte Dutzende russische Spieler belasten und auch den stellvertretenden Regierungschef, Fußball-Verbandspräsidenten und ehemaligen Sportminister Witali Mutko. Dieser hatte im Sommer erklärt: »Es gibt kein staatliches Programm der Dopingorganisation«. Und die Fragen unwirscher Journalisten mit einer Gegenfrage gekontert: »Wenn ich einen russischen Tanz vor ihnen aufführe, hören sie dann auf, diese Fragen zu stellen?« (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.11.2017, Seite 16, Sport

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