Aus: Ausgabe vom 15.11.2017, Seite 2 / Inland

Bild: Bjoern Kietzmann

Fünf Minuten

Die Mitglieder des »Netzwerks für Gute Arbeit in der Wissenschaft« haben sich während der Sitzung der Mitglieder der Hochschulrektorenkonferenz am Dienstag in Potsdam kurzerhand selbst auf die Rednerliste gesetzt. In wenigen Minuten führten sie den Rektoren ihre Probleme aus: schlechte Bezahlung und Arbeitsverträge, die häufig befristet sind. In den Worten der Aktivisten: »Es sind nicht Angst, Abhängigkeit, Opportunismus und Über­lebenswille, die Wissenschaft zum Blühen bringen, sondern Autonomie und die Möglichkeit langfristig selbst­bestimmten Arbeitens. Trauen Sie Ihren Beschäftigten zu, das unter Beweis zu stellen – und erkennen Sie mit praktischen Maßnahmen an, wie sehr wir es schon unter Beweis gestellt haben.« (jW)

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