-
27.10.2017
- → Inland
Bildung: Verdi gegen Kooperationsverbot
Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert von der sich anbahnenden Regierungskoalition aus Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen ein Aufweichen des bisherigen Kooperationsverbots im Bildungsbereich. »Allen ist klar, dass es mehr Unterstützung seitens des Bundes braucht, zum Beispiel, um dem großen gesellschaftlichen Bedarf nach Ganztagseinrichtungen bei Kitas und Schulen besser gerecht zu werden«, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Donnerstag gegenüber der Deutschen Presseagentur. Es sei klar, dass viele Kommunen das aus eigener Kraft nicht stemmen könnten. Deshalb bedürfe es einer Unterstützung seitens des Bundes, so der Gewerkschaftsvorsitzende. Das Kooperationsverbot besagt, dass der Bund Schulen und Kitas nicht direkt finanziell fördern darf. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!