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Nahverkehr: Verdi gegen Privatisierung

Berlin. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Schritte gegen eine weitere Privatisierung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gefordert. »Von hoher Bedeutung ist eine Novelle des Personenbeförderungsgesetzes«, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Freitag der Deutschen Presseagentur in Berlin. Hintergrund ist eine Regelung im Personenbeförderungsgesetz, die im Zuge einer Novelle 2013 in Kraft trat. Auch private Unternehmen können sich seither den Zuschlag für die Verkehrsdienstleistungen sichern. Dazu müssen sie sich lediglich dazu verpflichten, das jeweilige Netz ohne Subventionen zu betreiben. Bsirske machte sich stark für den unbedingten Vorrang, den kommunale Betriebe bei der Erbringung von Verkehrsdienstleistungen haben sollten. Es gehe um Zehntausende Arbeitsplätze in den kommunalen Beförderungsunternehmen und um die Qualität des ÖPNV-Angebots. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2017, Seite 5, Inland

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