Aus: Ausgabe vom 19.10.2017, Seite 14 / Feuilleton

Das pralle Leben

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Es ist kein Jahrmarkt der Eitelkeiten, den Manuel Liebig als Motiv für seine Einsendung zum diesjährigen »Blende«-Fotowettbewerb gewählt hat. Sein Bild zeigt eine alltägliche Straßenszene in der peruanischen Stadt Huaraz – es ist quirlig, der richtige Moment wurde abgepasst, es lebt von den Menschen. Und passt bestens in die Kategorie »Urbanität – Großstädte – Street Photography«. Jedoch ist längst nicht entschieden, wen die jW-Jury als Preisträger der »Blende 2017« kürt. Der Einsendeschluss wurde verlängert, so dass Amateurfotografen noch bis zum 1. November die Möglichkeit haben, ihre Bilder zu schicken. Sowohl Papierabzüge als auch erstmals Fotos in digitalem Format sind willkommen. Einen erfreulichen Trend hat die Prophoto GmbH diesbezüglich ausgemacht: Mit der Digitalisierung nahm nicht nur die Anzahl der jugendlichen Teilnehmer zu, sondern auch der Anteil der Fotografinnen ging konstant nach oben. Um ein spannendes Motiv vor das Objektiv zu bekommen, muss man übrigens nicht um die halbe Welt reisen. »Blende«-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer gehen bevorzugt in den heimischen Breiten auf die Jagd nach Bildern. Dabei sind Aufnahmen von wildlebenden Tieren und Landschaftsimpressionen besonders beliebt. In der Streetfotografie geht der Trend verstärkt in Richtung Schwarzweißaufnahmen.

Bilder können bis zum 1. November zu drei verschiedenen Themen und einem Jugendthema eingereicht werden:

  • Thema 1: »Licht und Schatten«
  • Thema 2: »Urbanität - Grossstädte - Street Photography«
  • Thema 3: »Flucht«
  • Thema 4:»Blickwinkel« Jugendthema (für alle bis 18)

Es können Fotos als Papierabzug und seit diesem Jahr auch als digitale Aufnahme mit dem Betreff »Blende 2017« geschickt werden. Nähere Informationen dazu gibt es in den Teilnahmebedingungen.


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