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Weltraumradar soll Schrott beobachten

Koblenz. Ein neues Radarsystem soll Zusammenstöße im Weltraum verhindern, wie die Deutsche Presseagentur am Sonntag berichtete. Derzeit befänden sich rund 2.700 Tonnen Schrott auf einer erdnahen Umlaufbahn und könnten beispielsweise Satelliten beschädigen. Von dem ehemaligen Standortübungsplatz Schmidtenhöhe in Koblenz aus sollen künftig solche Müllkollisionen verhindert werden. Dies soll mit Hilfe des geplanten Weltraumradars German Experimental Surveillance and Tracking Radar (Gestra) geschehen, wie ein Sprecher des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr erklärte. Mit Hilfe des Radars sollen schon Tage vor einer möglichen Kollision die Bahnen des Schrotts vermessen werden, um einen Satelliten rechtzeitig umlenken zu können. Ab Herbst 2018 soll Gestra sowohl aus einem Sender wie einem Empfänger bestehen. Die militärischen Anwendungsmöglichkeiten der Technik führte der Armeesprecher nicht aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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