-
09.10.2017
- → Inland
Seit 2000 jede vierte Bankfiliale geschlossen
Frankfurt/Main. Die Digitalisierung hat das Filialsterben auf dem deutschen Bankenmarkt einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren beschleunigt. Nach Angaben der staatlichen Förderbank KfW wurden allein in den Jahren 2014 und 2015 rund 2.200 Standorte aufgegeben. Die Schließung von Zweigstellen habe damit noch einmal an Tempo gewonnen, heißt es in der gemeinsamen Untersuchung der KfW und der Universität Siegen.
Seit der Jahrtausendwende sind den Angaben zufolge fast 10.200 der damals noch gut 38.000 Filialen geschlossen worden und damit mehr als 25 Prozent. »Behalten die Banken das aktuelle Rückbautempo bei, dann würden im Jahr 2035 gut die Hälfte der zu Jahrtausendwende existierenden Filialen geschlossen sein«, prognostizierte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. Speziell für mittelständische Unternehmen bleibe die Nähe zum Bankberater jedoch wichtig. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
