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Steinmeier wird vor Papstaudienz emotional

Rom. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich vor einer Privataudienz bei Papst Franziskus am Montag in besinnliche Stimmung gebracht und bei einem Besuch in Rom vor einer Arroganz der Technokraten in Europa gewarnt. »Von Britannien über Katalonien bis nach Polen und Griechenland« werde deutlich, wie sehr es auf die Gefühle ankomme, sagte Steinmeier am Sonntag. In seiner Rede zum Thema »500 Jahre Reformation – Europa zwischen Einheit und Vielfalt« in der evangelischen Christuskirche bezeichnete der protestantische Christ die Reformation als »Morgenröte der Moderne«, zugleich hätte dort aber auch Fundamentalismus seine Wurzeln. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2017, Seite 2, Inland

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