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Bundesweite Razzia bei Bank UBS

Bochum. Mit bundesweiten Durchsuchungen bei der Großbank UBS hat die Bochumer Staatsanwaltschaft rund 2.000 mutmaßliche Steuerhinterzieher ins Visier genommen. Dabei gehe es etwa um den Verdacht, dass Erträge aus Kapitalanlagen in den Einkommenssteuererklärungen beziehungsweise angelegtes Kapital in den Erbschaftssteuererklärungen pflichtwidrig nicht angegeben worden sein könnten, berichtete ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Von den Durchsuchungen betroffen seien Konten bei der UBS (Luxembourg) S. A. (heute UBS Europe S. E., Niederlassung Luxembourg), hieß es. An der seit Dienstag laufenden Aktion seien bis zu 130 Staatsanwälte und Steuerfahnder beteiligt. Eine Sprecherin der Bank bestätigte die Ermittlungen, wollte aber unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht dazu Stellung nehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.09.2017, Seite 5, Inland

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