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Wohlbefinden mit anderen Mitteln

Jetzt vernetzen! Heute: junge Welt und Gesundheitswesen (4)

Von Bärbel Grygier

Dr. Bärbel Grygier
Psychologin, PDS-Bundestagsabgeordnete:

Ich kann mich manchmal mit der jungen Welt und manchmal über die junge Welt gut aufregen. Wenn der Ton die Musik macht, dann ist sie ganz sicher eine Zeitung, die die Sinfonie des »Einerseits-Andererseits-Journalismus« immer wieder aus dem Rhythmus bringt. Vielleicht muß man dazu hin und wieder auch Porzellan zerschlagen. Es träfe sich jedenfalls mit meinen Erfahrungen.

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Was ich mir wünschte: In der Berichterstattung nicht mehr auf die eng gefaßte Definition »Gesundheit sei die Abwesenheit von Krankheit« zu focussieren, sondern den Ansatz der Weltgesundheitsorganisation ins Bewußtsein zu rücken: Gesundheit ist physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Vor kurzem ist Berlin Mitglied im »Netzwerk Gesunde Städte« geworden. Dafür habe ich gemeinsam mit anderen lange gekämpft. Jetzt muß man – auch in einer Zeitung – darüber debattieren, was die Vision von einer »Gesunden Stadt« beinhaltet. Kann eine Zeitung das? Sie sollte es versuchen.

http:\www.jungewelt.de/aktion/


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Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2002, Seite 8, Aktion

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