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Waffenexporteur BRD will Kunden kontrollieren

Berlin. Die BRD hat damit begonnen, stichprobenartig den Verbleib der gelieferten Waffen aus deutscher Produktion bei ihren Kunden zu kontrollieren. Bei der ersten Vor-Ort-Überprüfung sei es in Indien um 30 Scharfschützengewehre für eine staatliche Einrichtung gegangen. »Die befanden sich alle am vorgesehenen Ort«, sagte der Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Andreas Obersteller, der Rheinischen Post (Mittwochausgabe). In der aktuellen Erprobungsphase konzentriere sich das Bafa auf »kleines und leichtes« Kriegsgerät. Kontrolliert werden soll nur in Ländern, die weder zur EU noch zur NATO gehören. Künftige Kunden der deutschen Rüstungsproduzenten müssen sich mit den Stichproben einverstanden erklären. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2017, Seite 1, Inland

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