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Ermittler in China unter Betrugsverdacht

Beijing. Chinas ranghöchster Korruptionsermittler sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, selbst in korrupte Machenschaften verwickelt zu sein. Gegen Mo Jiancheng werde wegen »ernsthafter Disziplinarverstöße« ermittelt, teilte die Zentrale Disziplinarkommission (CCDI) am Sonntag mit. Mit diesen Worten beschreibt die CCDI Korruptionsfälle. Mo führt seit Dezember 2015 eine beim Finanzministerium angesiedelte Antikorruptionsbehörde. Er war zuvor stellvertretender Parteigeneralsekretär sowie Vizegouverneur der Provinz Jiangxi. Die Regierung der Volksrepublik hat der Korruption den Kampf angesagt und knöpft sich nach hochrangigen Politikern vermehrt staatliche Unternehmen vor. Die CCDI hat angekündigt, auch vor Ermittlungen im eigenen Haus nicht zurückzuschrecken. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.08.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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