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Merkel moniert ­chinesische Stahlpreise

Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat im Wahlkampf Dumpingpraktiken auf dem Weltmarkt für Stahlprodukte kritisiert und dem weltgrößten Stahlproduzenten Volksrepublik China dafür eine Mitschuld geben. Beim G-20-Gipfel in Hamburg im Juli hätten sich die Politiker intensiv mit diesem Thema beschäftigt, sagte Merkel bei einer CDU-Podiumsdiskussion am Samstag in Dortmund. Sie sprach von »Dumpingvorgängen, vieles auch aus China kommend«. Merkel nannte die Stahlbranche ein Feld, das exemplarisch für die Globalisierung stehe: »Jeder Industriearbeitsplatz zieht natürlich eine ganze Reihe anderer Arbeitsplätze nach sich«.(Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.08.2017, Seite 5, Inland

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