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Behörde prüft Geldbuße gegen Audi

München. Im Dieselskandal prüft die Staatsanwaltschaft München ein millionenschweres Bußgeld gegen Audi. Neben dem bekannten Strafverfahren gegen mehrere Mitarbeiter und einem Bußgeldverfahren gegen Vorstandsmitglieder sei nun ein solches Verfahren gegen die Audi AG selbst eingeleitet worden, sagte eine Behördensprecherin am Montag. Nach dem Gesetz kann die Justiz ein Unternehmen zu einer Geldbuße von bis zu zehn Millionen Euro verurteilen – oder Gewinne in noch größerer Höhe abschöpfen, wenn seine Manager gegen Gesetze verstoßen haben. Dass die Ermittlungen sich nun auch gegen Audi als Unternehmen richten, hatte zuerst die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Hintergrund ist die von VW und Audi zugegebene millionenfache Manipulation der Abgaswerte von Dieselmotoren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.08.2017, Seite 5, Inland

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