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USA und China ­verhandeln ergebnislos

Washington. Die USA und China haben ihren Handelsstreit bei ihrem jährlichen Wirtschaftsdialog nicht beilegen können. Die ursprünglich geplante Pressekonferenz in Washington wurde am Mittwoch abend abgesagt. Die USA fordern einen besseren Zugang zum chinesischen Markt für Finanzdienstleistungen, einen Abbau der chinesischen Stahlproduktion, niedrigere Autozölle sowie geringere Subventionen für staatliche Unternehmen. »China erkennt unser gemeinsames Ziel an, das Handelsdefizit zu senken«, erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin. Die chinesische Botschaft in Washington ließ verlautbaren, beide Seiten würden ihre Zusammenarbeit ausbauen, etwa im Bereich Dienstleistungen und Investitionen. Gemeinsam werde an einem Abbau des großen US-Handelsdefizits gearbeitet. Im Mai importierten die USA für 31,6 Milliarden Dollar mehr aus China als sie dorthin exportierten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.07.2017, Seite 9, Kapital & Arbeit

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