Aus: Ausgabe vom 27.06.2017, Seite 1 / Ausland

Griechenland stinkt gegen Arbeitslosigkeit

Athen. In Griechenland wollen die Arbeiter der Müllabfuhr ihren Streik bis mindestens Donnerstag fortsetzen. Das teilte ein Sprecher der Gewerkschaft POE-OTA am Montag in Athen mit. Vorangegangen war ein ergebnisloses Treffen mit dem griechischen Umweltminister Panagiotis Skourletis (Syriza).

Im nordgriechischen Thessaloniki beklagte sich der parteilose Bürgermeister Giannis Boutaris im Rundfunk: »Im Stadtzentrum stinkt es entsetzlich.« Die Gesundheitsbehörden warnten vor der Verbreitung von Krankheiten.

Die Streikenden wehren sich dagegen, dass die griechische Regierung rund 10.000 befristete Arbeitsverträge, die im Juli auslaufen, nicht verlängern will. Das Kabinett von Ministerpräsident Alexis Tsipras will nur 2.500 Beschäftigte der Müllabfuhr fest einstellen. (dpa/jW)

Mehr aus: Ausland
  • Österreich: Jugendverband geht Wahlbündnis mit KPÖ ein
    Simon Loidl, Wien
  • Die Linke in den G-20-Staaten. Heute: Brasilien. Soziale Abwehrkämpfe führen Parteien und Bewegungen wieder enger zusammen
    Peter Steiniger
  • US-Präsident relativiert Drohungen gegen Kuba. Agrarlobby will Ende der Blockade
    Volker Hermsdorf
  • Niederlage für Italiens Sozialdemokraten und »Mitte-Links« bei Stichwahlen um Bürgermeisterämter
    Gerhard Feldbauer
  • Vereinte Nationen fordern erneut Selbstbestimmungsrecht für US-Kolonie in der Karibik
    Jürgen Heiser