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Streik

Griechenland stinkt gegen Arbeitslosigkeit

Athen. In Griechenland wollen die Arbeiter der Müllabfuhr ihren Streik bis mindestens Donnerstag fortsetzen. Das teilte ein Sprecher der Gewerkschaft POE-OTA am Montag in Athen mit. Vorangegangen war ein ergebnisloses Treffen mit dem griechischen Umweltminister Panagiotis Skourletis (Syriza).

Im nordgriechischen Thessaloniki beklagte sich der parteilose Bürgermeister Giannis Boutaris im Rundfunk: »Im Stadtzentrum stinkt es entsetzlich.« Die Gesundheitsbehörden warnten vor der Verbreitung von Krankheiten.

Die Streikenden wehren sich dagegen, dass die griechische Regierung rund 10.000 befristete Arbeitsverträge, die im Juli auslaufen, nicht verlängern will. Das Kabinett von Ministerpräsident Alexis Tsipras will nur 2.500 Beschäftigte der Müllabfuhr fest einstellen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2017, Seite 1, Ausland

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