-
19.06.2017
- → Sport
Ronaldo beleidigt
Madrid. Aus Verärgerung über die Anklage wegen Hinterziehung von Steuern in Höhe von 14,7 Millionen Euro will Weltfußballer Cristiano Ronaldo Champions-League-Sieger Real Madrid im Sommer angeblich vorzeitig verlassen. Das schrieb die portugiesische Sporttageszeitung A Bola in ihrer Freitagausgabe. Und auch das realnahe Blatt Marca zitierte den superreichen Steuertrickser, der Schätzungen zufolge pro Jahr rund 65 Millionen Euro aus Gehältern und Werberechten kassiert: »Es gibt kein Zurück, ich verlasse Real«. Zuletzt wurde in spanischen Medien über eine Ablöseforderung von Real in Höhe von 400 Millionen Euro spekuliert – vor Steuern. (sid/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
