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Schweiz: Neuer Vertrag im Friseurgewerbe

Bern. In der Schweizer Friseurbranche ist ein neuer Tarifvertrag, auch Generalarbeitsvertrag genannt, in Kraft. Die Delegiertenversammlung des Unternehmerverbands »Coiffure Suisse« ratifizierte ein bereits Ende März mit der Gewerkschaft Unia erreichtes Ergebnis. Das teilte die Beschäftigtenvertretung am 22. Mai mit. Mit dem Tarifvertrag werde ein »Beitrag zur Aufwertung des Coiffeurgewerbes« geleistet, so die Unia. Tatsächlich sieht die Vereinbarung Löhne vor, die von den Schweizer Gewerkschaften als verbindliche und solide Untergrenze für alle Branchen gefordert worden waren. Demnach erhält eine ausgebildete Coiffeuse 4.000 Franken brutto im Monat (etwa 3.670 Euro). Zudem, so die Unia, habe man festgelegt, die Lohnkontrollen in der Branche zu verstärken. Besonders genannt wurde hier der Kanton Tessin, der an Italien grenzt und in dem immer wieder Fälle von Lohndrückerei aufgedeckt werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2017, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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