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Aus: Ausgabe vom 30.05.2017, Seite 6 / Ausland

Hunderttausende fliehen in Afghanistan

Kabul. In Afghanistan sind seit Jahresbeginn rund 103.000 Menschen vor Gefechten zwischen den aufständischen Taliban und der Armee aus ihren Heimatdörfern geflohen. Zwangsvertreibung gebe es in 29 der 34 Provinzen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe. Im früher als eher ruhig geltenden Norden würden mittlerweile 42 Prozent aller Vertriebenen registriert, heißt es in dem Bericht. Allerdings sei die Zahl der Binnenflüchtlinge 2017, verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2016, um 36 Prozent zurückgegangen. (dpa/jW)

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