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Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan verdreifacht

Kabul. Die Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Das bestätigte der Sprecher der US-Streitkräfte in Kabul, William Salvin, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Zwischen Januar und Ende April habe die Luftwaffe 898 Luftangriffe geflogen. Im gleichen Zeitraum 2016 seien es weniger als 300 gewesen. Aus jüngst veröffentlichten Statistiken der US-Luftwaffe geht hervor, dass Piloten bis Ende April 917 Geschosse abgefeuert hatten – zumeist Raketen. Im ganzen vergangenen Jahr waren es rund 1.300 gewesen. Gleichzeitig steigt die Zahl ziviler Opfer. Die UN hatten im ersten Vierteljahr 72 Tote und 76 Verletzte gezählt – fast das Fünffache der Opferzahl im vergangenen Jahr. Schon 2016 war die Anzahl ziviler Opfer von Luftangriffen laut UN stark gestiegen – um 99 Prozent auf 250 Tote und 340 Verletzte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.05.2017, Seite 1, Ausland

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