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USA leiten Verfahren gegen Kanada ein

Washington. Die US-Regierung hat am Donnerstag (Ortszeit) ein Verfahren gegen Kanada wegen mutmaßlich unfairer Subventionen für den Flugzeugbauer Bombardier eingeleitet. Grund sei eine Beschwerde des US-Konkurrenten Boeing, erklärte US-Handelsminister Wilbur Ross. Kanada erklärte umgehend, hinter dem Verfahren stecke eine »Taktik« von Boeing, um die Konkurrenz auszubremsen. Boeing hatte Ende April Beschwerde gegen Bombardier eingelegt. Der kanadische Produzent verkaufe Maschinen unter Herstellungskosten und habe mehr als drei Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) Subventionen vom Staat bekommen, lautete der Vorwurf. Kanadas Außenministerin Chrystia Freeland erklärte, das von den USA eingeleitete Wettbewerbsverfahren ziele »klar darauf ab, den Verkauf der neuen Modellreihe von Bombardier auf dem US-Markt zu verhindern«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2017, Seite 1, Inland

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