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Eishockey

Deutschland wegzipfeln

Köln. Einen Tag nach dem Traumstart in die Heim-WM hat die deutsche Eishockeynationalmannschaft eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm unterlag 24 Stunden nach dem 2:1 gegen die USA in Köln dem neunmaligen Weltmeister Schweden mit 2:7 (1:1, 1:3, 0:3). Die Kölner Patrick Hager (17.), der bereits sein zweites WM-Tor erzielte, und Philip Gogulla (26.) trafen vor 18.673 Zuschauern für die Auswahl des Deutschen Eishockeybundes (DEB), die zweimal einen Rückstand aufholte. Den 33. Sieg der Schweden im 36. WM-Duell sicherten Oliver Ekman-Larsson (7.), Victor Rask (21.), Linus Omark (36.), Jonas Brodin (40.), Gabriel Landeskog (50.) und William Nylander (51. und 52.).

Nationalspieler Felix Schütz erwartet im dritten WM-Vorrundenspiel am heutigen Montag (16.15 Uhr/Sport1) gegen Russland eine Steigerung. Der Rekordweltmeister liege der deutschen Mannschaft eher, meinte der Center: »Wir haben immer Probleme mit den Skandinaviern, die unterschätzen uns nicht. Sie sind nicht wie die Russen, die mal rumzipfeln wollen.« Die WM-Bilanz gegen die Sbornaja ist allerdings ernüchternd. Von 37 Spielen konnte die DEB-Auswahl lediglich eines gewinnen. Letztes Jahr scheiterte das Team von Bundestrainer Marco Sturm im Viertelfinale mit 1:4 an Russland, 2010 bei der vergangenen Heim-WM im Halbfinale in Köln mit 1:2.(sid/dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2017, Seite 16, Sport

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