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UN-Mitarbeiter in Kolumbien entführt

Bogotá. Ein UN-Mitarbeiter ist in Kolumbien wahrscheinlich von ehemaligen Mitgliedern der marxistischen FARC entführt worden, die den Friedensprozess mit der Regierung in der jetzigen Form ablehnen. Wie ein Vertreter der Regierung am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, wurde ein aus Kolumbien stammender Mitarbeiter des UN-Antidrogenprogramms nach einem Gespräch mit Bauern von bewaffneten Männern in der Amazonasregion Guaviare entführt. Man rechne aber mit einer raschen Freilassung. In dem Departamento soll es bis zu 400 dissidente FARC-Guerilleros geben, die den revolutionären Kampf bewaffnet fortsetzen wollen.(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2017, Seite 2, Ausland

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